5 Min. Lesezeit Alexander X. K.

Scribble Tanks: Mein eigenes Spiel für kurze Gaming-Pausen auf macOS

Scribble Tanks: Mein eigenes Spiel für kurze Gaming-Pausen auf macOS

Kurzantwort

Ich entwickle Scribble Tanks als kleines, kurzweiliges Spiel für Menschen, die wenig Zeit haben – und als weiteren Baustein meines passiven Einkommens durch eigene Apps.

Thema
Dividenden und passives Einkommen
Stand
2026-09-17

Einordnung

Scribble Tanks ist mein handgezeichnetes Actionspiel für macOS mit kurzen 10- oder 20-Minuten-Runden, Zombiehorden, Physik und zerstörbarer Umgebung. Ich entwickle es allein als weiteres digitales Produkt für den Aufbau passiven Einkommens neben ImmoRendite und Trailbound.

Hauptthema
Scribble Tanks
Entitäten
Scribble Tanks, Mac-Spiel, Actionspiel, Spieleentwicklung, passives Einkommen, Steam, Zombiehorden
Stand
Stand: 17.09.2026. Mac-App-Store-Vorbestellung und Steam-Wishlist-Status vor der Veröffentlichung prüfen.

Gaming und Finanzen passen auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders gut zusammen. Für mich gehören sie inzwischen aber durchaus in dieselbe Geschichte: Es geht um Zeit, eigene Projekte und die Frage, wie man sich zusätzliche Einkommensquellen aufbauen kann.

Gerade in den berufstätigen Jahren bleibt für große und zeitintensive Hobbys oft wenig Raum. Gaming ist bekanntlich ein teures und zugleich zeitintensives Hobby. Wer sich in eine große Story hineinbegibt, muss viel Zeit investieren. Wenn dann Kinder, Arbeit und Alltag dazukommen und man zwei oder drei Wochen nicht spielt, hat man schnell den Anschluss verloren. Viel schlimmer noch: Der Gedanke, sich wieder in ein Spiel einarbeiten zu müssen, fühlt sich irgendwann selbst wie zusätzlicher Stress an.

Ein Spiel, das mich selbst abholt

Genau deshalb habe ich Scribble Tanks entwickelt. Ich wollte ein Spiel machen, das ich selbst in einer kurzen Pause spielen würde: ein kleines Spielchen, das mich schnell abholt, Spaß macht und mich nicht gleich für Monate an eine virtuelle Welt bindet. Es soll nicht das eigene Leben verschlingen wie ein großes Online-Rollenspiel, sondern auch dann funktionieren, wenn zwischen zwei Spielsessions einige Tage oder Wochen liegen.

Die Idee ist also sehr persönlich. Ich kenne die Situation selbst und glaube, dass es vielen Menschen mit Familie und einem vollen Alltag ähnlich geht: Man möchte gerne spielen, aber man möchte dafür nicht sein ganzes Leben umorganisieren.

Von Schlachten auf Papier zu Scribble Tanks

Die Wurzeln des Spiels reichen bis in meine Kindheit zurück. Wir haben damals oft Schlachten auf einem Blatt Papier gespielt. Aus diesen gezeichneten Szenarien ist viele Jahre später die Idee für Scribble Tanks entstanden: eine handgezeichnete Welt, in der Panzer, Gegner und Landschaften miteinander reagieren.

Das Spiel ist damit auch ein kleines Stück Kindheitserinnerung. Nur dass aus den Skizzen von damals inzwischen ein richtiges Spiel für den Mac geworden ist.

Was Scribble Tanks ausmacht

In Scribble Tanks fahre ich mit einem gezeichneten Panzer durch eine Welt auf kariertem Papier, ziele mit der Maus und stelle mich Zombiehorden. Eine Runde kann zehn oder zwanzig Minuten dauern. Am Ende wartet ein Boss – oder man spielt im Endlosmodus einfach weiter.

Besiegte Gegner hinterlassen Seelen. Diese kann man während des Laufs für neue Verbesserungen einsetzen. Waffen, Panzerung, Gesundheit und Geschwindigkeit lassen sich weiterentwickeln. Zusätzlich schaltet man im eigenen Profil neue Ausrüstung frei.

Die Karte ist dabei mehr als nur eine hübsche Kulisse:

  • Hütten und Bäume können überfahren werden.
  • Brücken und Wasser verändern die Fahrt durch die Landschaft.
  • Werkstatt, Konvoi und Schatzwache warten als unterschiedliche Ziele.
  • Elitegegner und Mini-Bosse erhöhen den Druck.
  • Ein wechselnder Tag-Nacht-Zyklus bringt Regen, Nebel und Dunkelheit ins Spiel.
  • Benzinkanister und die besondere Panzerfähigkeit müssen im richtigen Moment eingesetzt werden.

Ein deutsches und englisches Tutorial sowie ein ausführliches Handbuch erklären Steuerung, Waffen, Gelände, Wetter, Ziele und Bosse. Scribble Tanks läuft nativ auf macOS und benötigt keine Netzwerkverbindung.

Gameplay und YouTube-Shorts

Wer sich ein eigenes Bild von Scribble Tanks machen möchte, findet hier ein rund sechsminütiges Gameplay-Video auf YouTube. Darin lässt sich gut sehen, wie sich die kurze Spielidee, die Panzersteuerung und die handgezeichnete Welt in der Praxis anfühlen.

Für noch kürzere Eindrücke gibt es außerdem eine komplette Playlist mit YouTube-Shorts. Gerade diese kurzen Clips passen gut zu dem Grundgedanken hinter dem Spiel: schnell einen Eindruck bekommen, kurz eintauchen und danach wieder zurück in den Alltag.

Physik, Zerstörung und die vielen kleinen Details

Besonders wichtig war mir, dass die Spielwelt nicht statisch wirkt. Scribble Tanks arbeitet viel mit Physik: Man kann Dinge kaputt machen, Bäume können brennen und das Feuer kann sich ausbreiten. Gegner werden bei Treffern weggeschleudert. Dadurch entsteht nicht immer exakt dieselbe Situation, und die kurzen Runden fühlen sich trotzdem abwechslungsreich an.

Die größte Herausforderung ist dabei gar nicht unbedingt, das grobe Spiel zum Laufen zu bringen. Das geht oft erstaunlich schnell. Die eigentliche Arbeit steckt im Polishing – also in den vielen kleinen Details, die ein Spiel am Ende glaubwürdiger und runder machen.

Dazu gehören zum Beispiel fliehende Tiere, ein Panzer, der auf unterschiedlichen Untergründen sichtbar schmutzig wird, oder eine Windrichtung, die für das Feuer eine Rolle spielt. Es sind Kleinigkeiten, die man vielleicht nicht bewusst bemerkt. Fehlen sie aber, wirkt die Welt schnell leblos. Genau diese Details kosten Zeit.

Vorbestellung auf macOS und bald auf Steam

Scribble Tanks kann bereits im Mac App Store vorbestellt werden. Als Erscheinungstermin ist dort aktuell der 1. Oktober 2026 angegeben. Der Preis liegt bei 0,99 Euro. Voraussetzung ist macOS 12.0 oder neuer.

In Kürze soll Scribble Tanks außerdem auf Steam auf die Wunschliste gesetzt werden können. Für mich ist das zunächst einmal ein wichtiger Meilenstein: Dann kann ich sagen, dass mein eigenes Spiel auf Steam zu finden ist. Natürlich wünsche ich mir darüber hinaus viele Spieler, weitere Verbesserungen und – als i-Tüpfelchen – Einnahmen aus dem Projekt.

Passives Einkommen durch eigene Apps

Warum schreibe ich darüber auf einem Finanzblog? Weil Scribble Tanks für mich nicht nur ein Gaming-Projekt ist. Es ist ein weiterer Versuch, durch die Entwicklung eigener Apps und digitaler Produkte zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen.

Passives Einkommen bedeutet dabei nicht, dass vorher keine Arbeit notwendig ist. Im Gegenteil: Die Entwicklung ist zunächst sehr aktiv, zeitintensiv und manchmal auch anstrengend. Der Gedanke ist aber, ein Produkt zu schaffen, das nach der Fertigstellung wiederholt verkauft werden kann, ohne dass für jeden einzelnen Verkauf dieselbe Arbeit erneut anfällt.

Meine erste App war ImmoRendite. Sie ist im Vergleich zu Scribble Tanks klein und übersichtlich. Mit Trailbound ist die Komplexität bereits deutlich gewachsen, insbesondere durch die vielen Spielmechaniken. Scribble Tanks ist nun mein bisher aufwendigstes Projekt.

Wer in den Dividendenkalender meines Blogs schaut, findet dort neben den klassischen Dividenden auch Trailbound und ImmoRendite als Apps, die bereits Geld erwirtschaften. Das zeigt für mich sehr anschaulich, dass passives Einkommen nicht nur aus Aktien, Immobilien oder Zinsen entstehen muss. Auch eigene digitale Produkte können langfristig einen Beitrag leisten.

Die aktuellen Entwicklungskosten von Scribble Tanks bestehen im Wesentlichen aus meiner Arbeitszeit. Rechne ich diese Arbeitszeit grob gegen den Verkaufspreis von 0,99 Euro, müssten – abhängig von Plattformgebühren, Steuern und weiteren Kosten – ungefähr 3.000 bis 5.000 Exemplare verkauft werden, um den bisherigen Aufwand zu decken. Ob das gelingt, weiß ich natürlich nicht. Genau das macht ein eigenes Produkt aber auch spannend.

Ein kleiner Kindheitstraum wird wahr

Dass Scribble Tanks nun im Mac App Store vorbestellbar ist, fühlt sich für mich deshalb wirklich großartig an. Es ist ein kleiner Kindheitstraum: Menschen können mein eigenes Spiel spielen. Wenn ich darüber nachdenke, ist das schon ziemlich verrückt.

Vielleicht wird Scribble Tanks kein riesiger Blockbuster. Das muss es für mich auch nicht sein. Ich wollte ein kurzes, zugängliches Spiel entwickeln, das sich gut in einen vollen Alltag integrieren lässt – und gleichzeitig mein bisher anspruchsvollstes eigenes Softwareprojekt verwirklichen.

Wenn daraus am Ende viele kurze Spielsessions, ein paar zufriedene Spieler und ein weiterer Baustein für mein passives Einkommen entstehen, hat sich die Entwicklung für mich bereits gelohnt.

FAQ

Wie lange dauert eine Runde in Scribble Tanks?

Eine Runde ist auf etwa zehn oder zwanzig Minuten ausgelegt. Danach wartet ein Boss. Wer möchte, kann stattdessen im Endlosmodus weiterspielen.

Was ist das Besondere an der Spielwelt?

Die Welt ist handgezeichnet und arbeitet stark mit Physik. Dinge lassen sich zerstören, Bäume können brennen, Feuer breitet sich aus und Gegner werden weggeschleudert. Dazu kommen wechselndes Wetter, Tag und Nacht sowie unterschiedliche Untergründe.

Kann ich Scribble Tanks auf macOS spielen und brauche ich Internet?

Ja. Scribble Tanks läuft nativ auf macOS 12.0 oder neuer und benötigt keine Netzwerkverbindung. Im Mac App Store ist das Spiel bereits vorbestellbar; der geplante Erscheinungstermin ist der 1. Oktober 2026.

Wann erscheint Scribble Tanks auf Steam?

Eine Steam-Seite soll bald verfügbar sein, sodass Scribble Tanks auf die Wunschliste gesetzt werden kann. Auch auf Steam ist ein Preis von 0,99 Euro geplant. Der genaue Veröffentlichungstermin wird noch bekannt gegeben.

Warum passt ein Gaming-Spiel auf einen Finanzblog?

Weil Scribble Tanks Teil meines Aufbaus von passivem Einkommen durch eigene Apps ist. ImmoRendite war meine erste und vergleichsweise kleine App, Trailbound brachte mehr Komplexität und Scribble Tanks ist bisher mein aufwendigstes Projekt. Die Entwicklung kostet vor allem Arbeitszeit; grob müssten etwa 3.000 bis 5.000 Verkäufe den bisherigen Aufwand decken.

Quellen und Datenstand

Veröffentlichungsdatum und Datenstand beziehen sich auf die jeweils angegebene Quelle.


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Alexander X. K.

Alexander X. K.

Alexander X. K. verbindet auf shortaktien.de private Investment-Erfahrungen seit 2014 mit Steuerkanzlei-Hintergrund und Softwareentwicklung. Die Beiträge sind persönliche Einordnungen zu Aktien, Dividenden, Finanzalltag, Immobilien, Krypto/IOTA und eigenen Apps – keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Aktuelle Konditionen, Kurse und rechtliche Hinweise sollten vor Entscheidungen immer mit Primärquellen geprüft werden.


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Kommentare

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Ben schrieb am: 17.09.2026 14:36

Der Begriff „passives Einkommen“ klingt hier etwas zu glatt: Hinter Scribble Tanks stecken viel Entwicklungszeit, Polishing und laufende Unwägbarkeiten. Bei einem Preis von 0,99 Euro ist zudem offen, ob daraus tatsächlich nennenswerte Einnahmen entstehen.

Paul schrieb am: 17.09.2026 14:36

Die macOS-Beschränkung passt zwar zur technischen Ausrichtung, könnte aber die Reichweite deutlich begrenzen. Dazu ist Steam bislang nur als kommender Wunschlisten-Meilenstein angekündigt, während der Mac-App-Store-Termin erst auf den 1. Oktober 2026 datiert ist.

Leonie schrieb am: 17.09.2026 14:36

Zehn bis zwanzig Minuten pro Runde klingen für kurze Pausen passend. Gleichzeitig können Bosskämpfe, Upgrades und der Endlosmodus den kurzen Einstieg in längere Sessions verwandeln. Genau diese Mischung dürfte für unterschiedliche Alltagssituationen interessant sein.

Clara schrieb am: 17.09.2026 14:36

Die Idee wirkt angenehm konsequent: offline, nativ auf macOS und ohne langes Wiedereinarbeiten nach einer Pause. Dass aus den früheren Papier-Schlachten ein Spiel mit Physik, Wetter und zerstörbarer Umgebung entstanden ist, gibt dem Projekt eine eigene Handschrift.

Miriam schrieb am: 17.09.2026 14:36

Spannend finde ich, dass der Artikel den Aufwand hinter kleinen Spielen nicht beschönigt. Brennende Bäume, Schmutz am Panzer oder fliehende Tiere verkaufen das Spiel nicht direkt, können aber entscheidend sein, damit die kurze Runde nicht beliebig wirkt.